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Pheronivara

KI für die Produktion meistern

Praxisorientierte Weiterbildung für Fachkräfte, die intelligente Systeme in der Fertigung einsetzen möchten

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Produktionsprozesse durch maschinelle Intelligenz verbessern

Die Fertigungsindustrie verändert sich. Was früher komplett manuell gesteuert wurde, lässt sich heute durch datengestützte Systeme ergänzen. Aber das funktioniert nur, wenn die Leute vor Ort verstehen, wie diese Technologie arbeitet.

Unser Ansatz ist einfach: Wir vermitteln praktisches Wissen für Mitarbeiter in Produktionsbetrieben. Keine abstrakten Theorien, sondern konkrete Methoden, die sich auf echte Maschinenumgebungen anwenden lassen.

Die Teilnehmer lernen, wie Algorithmen Fertigungsdaten auswerten, wo Qualitätssicherungssysteme ansetzen können und wie Wartungszyklen besser planbar werden. Das Ganze in einem Tempo, das sich neben dem Berufsalltag bewältigen lässt.

Moderne Fertigungsanlage mit digitalen Überwachungssystemen

Unsere Schwerpunktbereiche

Vier Module, die aufeinander aufbauen und direkt in der Praxis umsetzbar sind

Grundlagen der Datenanalyse

Wie sammelt man verwertbare Daten aus Produktionslinien? Welche Sensoren liefern brauchbare Informationen? Wir beginnen mit den Basics, bevor es an komplexere Auswertungen geht.

Algorithmen für Qualitätsprüfung

Fehlerkennung ist eine der ersten Anwendungen, die sich lohnen. Hier schauen wir uns an, wie Bildverarbeitung und Mustererkennung in bestehende Kontrollprozesse integriert werden können.

Vorausschauende Wartung

Maschinen fallen nicht zufällig aus. Oft gibt es Warnsignale in den Betriebsdaten. Wir zeigen, wie man diese Muster erkennt und rechtzeitig reagieren kann, bevor der Stillstand kommt.

Prozessoptimierung durch ML

Wenn die Grundlagen sitzen, geht es an die Feinabstimmung. Wie können selbstlernende Systeme Durchlaufzeiten verkürzen oder Materialverschwendung reduzieren? Das erarbeiten wir mit echten Fallbeispielen.

Detailaufnahme einer CNC-Maschine während der Bearbeitung

Für wen ist das Programm gedacht?

Produktionsleiter und Schichtführer

Sie tragen Verantwortung für Abläufe und müssen entscheiden, wo digitale Unterstützung Sinn macht. Das Programm hilft dabei, technische Möglichkeiten realistisch einzuschätzen.

Techniker und Instandhalter

Wenn Sie täglich mit Maschinen arbeiten, können Sie am besten beurteilen, welche Daten relevant sind. Wir zeigen, wie sich diese Informationen systematisch nutzen lassen.

Quereinsteiger mit technischem Hintergrund

Wer schon Erfahrung in Automatisierung oder Elektrotechnik hat, findet hier den Einstieg in KI-gestützte Systeme. Vorkenntnisse in Programmierung sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Zeitlicher Rahmen

Die Weiterbildung erstreckt sich über mehrere Monate und ist berufsbegleitend angelegt. Präsenzphasen wechseln sich mit Online-Modulen ab, damit sich das Ganze mit Schichtarbeit vereinbaren lässt.

So läuft die Weiterbildung ab

Phase 1

Einstieg und Datenerfassung

In den ersten Wochen geht es um die Grundlagen. Wie funktionieren Sensornetzwerke? Welche Datenformate gibt es? Und wie bereitet man Rohdaten für die Auswertung auf? Praktische Übungen am Simulator geben einen ersten Eindruck.

Phase 2

Algorithmen verstehen und anwenden

Jetzt wird es konkreter. Wir schauen uns verschiedene Verfahren an – von einfachen Schwellenwertprüfungen bis zu komplexeren Klassifikationsmodellen. Jeder Teilnehmer arbeitet dabei mit einem Beispieldatensatz aus der eigenen Branche.

Phase 3

Praxisprojekt im eigenen Betrieb

Das Gelernte wird direkt umgesetzt. Jeder entwickelt ein kleines Projekt für den eigenen Arbeitsbereich – zum Beispiel ein Frühwarnsystem für Werkzeugverschleiß oder eine automatisierte Qualitätsprüfung. Die Dozenten begleiten diesen Prozess mit regelmäßigem Feedback.

Phase 4

Abschluss und Zertifizierung

Am Ende steht eine Projektpräsentation. Die Teilnehmer zeigen, was sie entwickelt haben und welche Erkenntnisse dabei entstanden sind. Nach erfolgreicher Vorstellung gibt es das Abschlusszertifikat, das die erworbenen Kompetenzen dokumentiert.

Team bei der Projektbesprechung in einer Produktionshalle